Impuls-Workshop und Gespräch mit Leon Vatter, Philosoph
Philosophinnen und Philosophen denken viel nach.
Sie sprechen über wichtige Fragen.
Sie schreiben ihre Gedanken auf.
Eine wichtige Frage ist:
Wie kann man gut leben?
Weitere Fragen sind:
> Wie leben wir in der Welt?
> Was wissen wir über die Welt?
> Lernen wir durch Handeln?
> Oder lernen wir durch Lesen?
Es gibt ein Buch.
Es heißt „Kunst als Erfahrung“.
Der Autor heißt John Dewey.
Er ist auch Philosoph.
In seinem Buch fragt er wieder:
Kommt Wissen vom Tun oder vom Lesen?
Er sagt:
Wir trennen Kunst und Alltag oft.
Aber eigentlich gehört Kunst zum Leben dazu.
Kunst ist nicht nur im Museum.
Kunst ist auch beim Spazieren, beim Arbeiten, beim Beobachten.
Kunst ist überall,
wenn wir sie bemerken.
In unserem Treffen probieren wir das aus.
Mit dem Buch „Kunst als Erfahrung“ selbst.
Wir fragen zusammen:
> Mit welchen Sinnen können wir das Buch erleben?
> Kann daraus Kunst entstehen?
> Oder ist die Erfahrung selbst schon Kunst?
Wir werden:
> lesen
> fühlen
> hören
> riechen
Wir nehmen das Buch auch in die Hand
und schauen, was passiert,
wenn wir es genau untersuchen
und vielleicht sogar auseinandernehmen.
Es wird ein praktischer, philosophischer
und sinnlicher Tag.
Leon Vatter ist 1988 in der Stadt Gelsenkirchen geboren und lebt jetzt in der Stadt Berlin.
Er arbeitet an der Universität der Künste Berlin.
Dort gibt er Philosophie-Kurse.
Er organisiert das Programm „Studium Generale“.
Hier machen Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen mit.
Neben der Arbeit schreibt er eine Doktorarbeit an der Kunstuniversität Linz.
Der Titel ist: „Wer gestaltet wessen Zukunft? Eine Wissenschaftskritik der Zukunftsforschung“.
