Autor: Anja Engel

Gestaltung Schulhof Helmholtz-Gymnasium

NEUE Sitzgelegenheiten auf einem grüneren Schulhof

Mitten in der dicht bebauten Innenstadt, direkt an der stark befahrenen Kurfürstenstraße, liegt der Schulhof des Helmholtz-Gymnasiums. Er ist fast komplett gepflastert, heizt sich stark auf und es fehlte an Sitzen und Bänken.

Ein Foto des Schulhofs des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums: ein Areal mit grauem Belag und ohne Sitzflächen

Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs hatten Ideen für den Schulhofumbau inklusive Sitzmöglichkeiten skizziert. Von den Geldern des Bürgerbudgets Nördliche Innenstadt konnten zwei Sitzbänke gekauft werden, die den schattigen Platz am Eingang der Schule verschönern und zum Verweilen einladen. Des Weiteren wurden Gelder aus dem Stadt-Jugendbudget für zwei Pflanztröge mit Rankpflanzen verwendet. Im Herbst 2025 wurde zudem ein Baum zur weiteren Beschattung gepflanzt.

Die Veränderungen sind bereits deutlich sichtbar und erfreuen die Schulgemeinschaft. Die Sitzbänke werden ständig genutzt und stellen eine große Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Schulhof dar.

Ein Foto des Schulhofs des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums: nach der Verschönerungsmaßnahme befinden sich nun zwei Beete und einige Sitzbänke auf dem Areal

 

Ein Vorhaben eingereicht von Angelika Elgeti (Freundeskreis des Helmholtz-Gymnasiums e. V.)

Infotafeln Kosmos-Mosaik und Rechenzentrum

Jüngere Stadtgeschichte, Kunstgeschichte und Denkmalwert vermitteln
durch Beschilderung von Kosmosmosaik und Rechenzentrum

 

In diesem Projekt sollten ursprünglich zwei bruchfest verglaste A4-Schilder an das Rechenzentrum angebracht werden, um Informationen und historischen Fotos in den Stadtraum zu bringen. Im Verlauf hat sich das Team für fünf Tafeln entschieden, die mehrere Seiten des Gebäudes und des Umfelds beleuchten werden. Unter anderen thematisieren die Tafeln die Entstehung und Nutzungsgeschichte des Rechenzentrums, Kulturhistorisches zum denkmalgeschützten Mosaik und zur Plantage.

Die Schilder richten sich an Tourist:innen und Potsdamer:innen, an zufällige Passant:innen und gezielte Besucher:innen des benachbarten Garnisonkirch-Turms sowie von RZ-Veranstaltungen; vor allem an junge Menschen und Neupotsdamer:innen. Die Schilder sollen das Verständnis für Stadtgeschichte an sich und die komplexe Historie am spezifischen Standort und unterschiedliche Nutzungen des Areals erhöhen.

Ein Vorhaben von Annegret Pannier und dem Freundliche Übernahme Rechenzentrum e.V.