Aufstellen einer Sitzbank als Treffpunkt zur Förderung der Altersgerechtigkeit und des Zusammenkommens im öffentlichen Raum
Hintergrund: An der Ecke Feuerbachstr. / Nansenstr. vor dem orangenen Haus stand jahrelang eine private Bank für alle. Die Bank war insbesondere für ältere Menschen eine willkommene Gelegenheit, auf ihrem Weg zur Kirche oder in den Park kurz zu pausieren. Sie war beliebt bei Leuten aus der Stadt und jenen, die zu Besuch kamen. Das ist eine kleine Maßnahme, die Jung und Alt gleichermaßen Freude bringt und insbesondere Menschen an einem Knotenpunkt zum Innehalten anregt und es ganz einfach ermöglicht, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein Vorhaben von Robert Hering
Nachdem das Projekt viele Punktesticker auf dem Ideenmarkt im Rechenzentrum erhalten hatte, vergingen noch einige Monate, bis im Rathaus klar war, an welcher Stelle nun die Bank aufgestellt würde. Der Bürgerbudget-Beauftragte Frank Daenzer hat dabei engagiert dafür gesorgt, dass dies noch bis zum Sommer geklärt wurde.
Seit ihrer Aufstellung am 11.06.2025 wird die Bank an der Ecke Feuerbachstraße / Nansenstraße intensiv genutzt. Ob Mini-Kinderflohmarkt, Werkbank, Dinnerplatz oder abendlicher Treffpunkt für tiefsinnige Gespräche, die Bandbreite der Bankgeschichten ist groß und umfasst das ganze Leben. Natürlich steht sie in Brandenburg und da gehören auch Meckereien zum Leben wie das Mehl zum Brot. So lassen sich gelegentlich Stimmen vernehmen, die den Versatz vom Zaun lieblich hinterfragen, doch bietet er den nötigen Platz, um beispielsweise den Sitzenden eine schöne Schultermassage zu ermöglichen.
Die Bank gehört nun schon zum Kiez, wird liebevoll gepflegt und viel und vielseitig von alt und jung, von nah und fern und von früh bis spät besessen.



