Meike Meyering ist seit August 2026 im Rechenzentrum und arbeitet als Sexualpädagogin (pfs) und Vulvakünstlerin.

Was sie antreibt? Ihre eigene lückenhafte Aufklärung. Daher ist ihr Ziel, mehr sexuelle Bildung in die Welt zu bringen und somit all die Wissenslücken zu schließen, die das Bildungssystem offengelassen hat, und Mythen zu crashen, die rund um Sexualität kursieren. Denn nur so können Menschen ihre Sexualität selbstbestimmt und zufriedenstellend gestalten. Diese Mission verfolgt sie durch verschiedene Projekte: Workshops, Seminare, Gruppentreffen und Einzelsessions.

Im Rechenzentrum widmet sie sich vor allem der Vulvakunst. Mithilfe von Gips entstehen in einem behutsam begleiteten Prozess persönliche, detailgetreue Kunstwerke von Vulven, die die einzigartige Form dieses Körperteils zeigen: Man sieht jede Kontur, jedes Fältchen und jede Pore. So wird die Einzigartigkeit, Vielfalt und Schönheit der Vulva sichtbar.

Für Meike sind Vulvaabdrücke mehr als Kunst. Sie sind ein Anlass, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, Scham abzubauen und Raum für Gespräche zu eröffnen. Denn bei einem Vulvaabdruck entsteht nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch die Möglichkeit, den eigenen Körper (neu) kennenzulernen und aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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Raum: 347