Ein Abend zur Rolle des FÜR e.V.  im Kreativ- und Zukunftsort in der Potsdamer Mitte

am Montag, 28. Januar um 18 Uhr im Kosmos, Rechenzentrum

Freundliche Übernahme Rechenzentrum – kurz FÜR e.V. – der Name ist Programm:  Ziel des von Nutzenden des Rechenzentrums gegründeten Vereins ist langfristig selbstbestimmt, in Eigenverantwortung und mit viel Gestaltungsspielraum einen Ort des künstlerischen, kreativen Schaffens und des kulturellen Miteinanders zu sichern.  Aber welche Trägermodelle, Arten der Betreiberschaft, Rechts- und Organisationsformen sind in der Potsdamer Mitte geeignet und welche die, die wir uns geben wollen?

Wir laden Euch und Sie herzlich ein zu einem Abend
* mit Beispielen aus der Praxis vergleichbarer Projekte aus ganz Deutschland
* mit Einblicken in mögliche Szenarien von Betreiberschaft
* und mit einer gemeinsamen Diskussion über unsere Form der Freundlichen Übernahme.

Als Experten in Sachen selbstgemachter Stadt und gemeinwohlgetriebene Raumstrategien sind Andreas Foidl und Simon Wöhr von der belius GmbH dabei.  Sie bearbeiten aktuell die Machbarkeitsstudie zum zukünftigen Kreativquartier in der Potsdamer Mitte**.  Wir freuen uns auf Praxisbeispiele von diesen Impulsgebern u.a.
* in der Initiative Haus der Statistik,
* am Berliner Holzmarkt,
* am Runden Tisch Berliner Liegenschaften,
* sowie dem Eiermannbau in Apolda.

Jan Gabbert, Vorstand vom Hausverein Scholle 51 wird über das erste langfristig gesicherte Kreativhaus Potsdams, das kürzlich einen 99 Jahre laufenden Erbpachtvertrag unterzeichnen konnte, vorstellen.

Eine Veranstaltung vom FÜR e.V. für alle Mitglieder, Nutzer*innen des Rechenzentrums und interessierte Potsdamer*innen. Für unsere Planungen bitten wir um eine Anmeldung an verein@rz-potsdam.de.

**Anfang 2018 wurde in einem dreitägigen Workshop unter Beteiligung von Vertreter*innen der Stadtverwaltung, den Fraktionen der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung, dem Sanierungsträger, der Kultur- und Kreativschaffenden der Stadt und der Stiftung Garnisonkirche ein Szenario entwickelt, eine „Strategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Potsdams Mitte“. Demnach soll ein innovatives ledendiges Kreativquartier mit selbstorganisierter Betreiberschaft unter kontinuierlicher Beteiligung der aktuellen und zukünftigen Nutzenden und Anlieger*innen bis Ende 2023 entwickelt und gebaut werden. Teil eins dieser Entwicklung, welche seit einem Stadtverordnetenbeschluss im Juni 2018  Beschlusssache ist, ist eine vom Sanierungsträger Potsdam beauftrage Machbarkeitsstudie, welche Potentiale der Kultur- und Kreatvischaffenden Potsdam jetzt und in Zukunft erheben, mögliche Investoren und Betreiberstrukturen ermitteln und erste Raumstrukturen erarbeiten soll – bis zum März 2019.