Die Veranstaltungsreihe Kreativwirtschaft KONKRET bietet Raum für Austausch und Vernetzung und richtet sich an Akteur*innen und Expert*innen aller Branchen und Tätigkeitsfelder, die gerne die Perspektive wechseln. Eingeladen sind Unternehmen, die ihre täglichen Strukturen und Denkweisen hinterfragen möchten sowie Gründer*innen und Startups, die nach Impulsen zur Umsetzung ihrer Ideen und für kreative Innovationen suchen. Die Reihe knüpft an die Tagung Kreativwirtschaft KONKRET an, die das junge Kunst- und Kreativhaus im Dezember 2015 erstmals nutzte, um die Kreativwirtschaft der Region sichtbar zu machen. An drei Abendterminen und einer Tagung diskutiert die Veranstaltung in Fachvorträgen, Talkrunden und durch Praxisbeispiele aktuelle Themen und Entwicklungen der Brandenburger Kultur- und Kreativwirtschaft.

 

  • 3. November 2016 | 19 Uhr
    Ach, so kann man das auch sehen?
    Spillover-Effekte zwischen kreativer und klassischer Wirtschaft

In der Kultur- und Kreativwirtschaft finden sich zahlreichen Spillover-Effekte in andere Wirtschaftsbereiche. Dieser “Überschwapp-Effekt” gilt als eines der großen Ziele für wirtschaftliche Weiterentwicklung und Innovationsfähigkeit und ist Thema der zweiten Abendveranstaltung in der Reihe Kreativwirtschaft KONKRET. Der Themenabend zeigt, was Spillover kann, berichtet von branchen- und genreübergreifenden Konzepten und Projekten und bringt freie Künstler*innen und kreative Unternehmer*innen zusammen. Was muss passieren, damit ein Spillover-Effekt eintreten kann? Wie können Vorurteile und Barrieren auf Seiten und gegenüber der Kreativwirtschaft abgebaut werden? Gibt es diese überhaupt? Wie fühlt es sich an, die Perspektive zu wechseln? Konkret: Wie lässt sich durch ein einfallsreiches Design der Zika-Virus eindämmen? Wie forscht man eigentlich wimmelnd? Und sind Spielen und Arbeiten wirklich Gegensätze?

Wir freuen uns an diesem Abend auf:

 

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Foto © Christoph Brosius, Die Hobrechts

Christoph Brosius
Der gelernte Werbekaufmann war Regieassistent und Aufnahmeleiter bevor er Spieleproduzent, Moderator, Dozent und Unternehmensberater wurde. Diese vielfältigen Perspektiven aus seinen über 15 Jahren Erfahrung in der Unterhaltungsindustrie bringt er am liebsten in ganz anderen Branchen zur Wirkung, zuletzt mit seiner Berliner Game Thinking Agentur Die Hobrechts.
Heute analysiert und löst er als Detektiv komplexe Fälle aller Art und hilft anderen beim spielerischen Wechsel ihrer Perspektive. Er ist ausgezeichnet mit dem europäischen Young Leonardo Award for Corporate Learning, Fellow des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und fährt wirklich gern Motorrad.

 

 

 

Foto © Juergen Arne Klein

Foto © Juergen Arne Klein

Ellen Wölk
Ellen Wölk
, studierte Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin, realisiert unter dem Label wölkundwölk seit über 15 Jahren Kulturprojekte als Kulturmanagerin und -Produzentin. Ihre Projekte führten sie von Oslo bis Shanghai. Als Dozentin gab sie ihre Erfahrungen u.a. an der Universität der Künste weiter. 2015 gründete Ellen mit ihrer Schwester Maren und der gemeinsamen Freundin Marili Werle das Startup Permetex. Das Unternehmen hat sich der Entwicklung, dem Design und Vertrieb von insektenabweisenden Textilprodukten nach einem innovativen, in Europa einzigartigen Verfahren verschrieben.

 

 

 

 

 

 

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Foto © Thomas Drescher, Wimmelforschung

Thomas Drescher
Thomas Drescher, Jahrgang 1978, absolvierte eine Ausbildung zum Lokführer bei der Deutschen Bahn und studierte im Anschluss Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Seit 2008 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner. 2013 gründete er gemeinsam mit Maren Geers die Wimmelforschung, ein künstlerisches Unternehmen mit dem Ziel, die Welt zu entrationalisieren. U.a. arbeiten sie seit 2015 in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude an der Entwicklung eines Experimentierraums als Teil des neuen Zentrums für Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH. Thomas Drescher lebt in Berlin und absolviert seit 2014 den Masterstudiengang Zukunftsforschung an der FU Berlin.

 

 

 

 

Foto © David Marschalsky

Katja Dietrich-Kröck
Katja Dietrich-Kröck ist seit über 20 Jahren in der Potsdamer Kultur- und Kreativszene tätig. Sie hat am Aufbau des Kulturstandortes Schiffbauergasse mitgewirkt, arbeitete u.a. als DJane, gab an der Universität Seminare über die Ästhetik von Musikvideos und leitete bis 2011 den »Kunstraum Potsdam«. Seit fünf Jahren kümmert sie sich um die Vernetzung und Sichtbarmachung der Brandenburgischen Kreativwirtschaft und hat in diesem Zusammenhang Formate wie die „Designtage Brandenburg“ oder den „Kreativ-Dialog“ entwickelt. Außerdem ist sie Mitglied des freien Rates für Kunst und Kultur, welcher 2016 mit dem Ziel gegründet wurde, als Interessenvertretung der Potsdamer Kultur- und Kreativschaffenden zu dienen und ebendiese stärker miteinander zu vernetzen.

 

 

 

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten: kkwkonkret@rz-potsdam.de
Veranstaltungsort ist der Kosmos (ehemals Entwicklungsraum) im Rechenzentrum, Dortustraße 46, 14467 Potsdam

 

Kreativwirtschaft KONKRET ist eine Reihe der Stiftung SPI, gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem Management des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg. Kreativwirtschaft KONKRET ist eine Veranstaltung im Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft.

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