Am Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung wurde eine Mehrheit für den Beschlussvorschlag der Verwaltung gefasst, damit das Rechenzentrum 7 auch weitere Jahre genutzt werden kann.
Die Erleichterung darüber, dass das Rechenzentrum über den 31.7.2026 hinaus weiterläuft, ist groß. Die Freude aber nicht einhellig und auf keinen Fall ungetrübt.
Die Ernüchterung über dafür notwendige Zugeständnisse in Sachen Nutzungsentgelt von den RZ Nutzer:innen an die Stiftung Garnisonkirche und in Sachen Neuregelung der Rückfallklausel zu ungunsten der Stadt ist ebenso groß.
Mit Erleichterung und Ernüchterung, Freude getrübt von großen Wermutstropfen gehen wir trotzdem entschlossen in den Sommer und in die eine 7-jährige Verlängerung.
Das Haus ist und bleibt lebendig. Das Haus besteht weiter. Das Haus wird gebraucht.
Was in sieben Jahren sein wird, weiß aktuell niemand.
Das Engagement für einen langfristigen Erhalt des Hauses wird auf jeden Fall weitergehen. Und das hoffentlich nicht nur auf Seiten der RZ Nutzer:innen.
Aus und für das RZ sprachen vor den Stadtverordneten Jasper Precht als Nutzer und Vorstand FÜR e.V., Anja Engel als langjährige Kulturmanagerin des Hauses mit Stimmen von Nutzer:innen im Gepäck und Kathrin Finke-Jetschmanegg von der SPI. Die Reden findet ihr hier:
- Jasper Precht, FÜR e.V. Vorstand, Nutzer, Maler
- Anja Engel, Kulturmanagerin, Projektleitung
- Kathrin Finke-Jetschmanegg, Standortleitung Potsdam der Betreiberin Stiftung SPI

