*am 22. und 23. September 2017
mit Offenen Räumen * Hofmusik * Zukunftsfragen * Szenen der Arbeit * Fassadenfotografie * Konkretem zur Kreativwirtschaft * RechenzenTürmen * Kosmosa-icken * Kulinarischem uvm.

Was bisher geschah:
Am 1. September 2015 gehen die ersten Mietverträge über die Theke, wechseln Schlüssel Hände und Hände tragen Leinwände, Gitarrenamps, Laptops und Drucker in Etage 3 und 4 des Rechenzentrums. Die Transformation beginnt. Aus einem ehemaligen Verwaltungsgebäude wird ein Kunst- und Kreativhaus. Aus Räumen mit angestellten Arbeiter*innen werden Räume für selbstständige Kreativschaffende, die zwischen Marxzitat und Einsteins Relativitätstheorie über dem Eisel-Mosaik „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ ihren Produktionen und Kollaborationen nachgehen.

Im September 2016 beginnt Jahr und Phase zwei. Das komplette Haus, auch Geschoss 1 und 2 wechseln nun Nutzung und Gewand und werden neu gefüllt.

Am 1. September 2017 ist das Haus komplett belegt. Und das RZ als Kunst- und Kreativhaus wird zwei Jahre. Über 200 Räume sind gefüllt mit über 250 Kreativarbeiter*innen, die hier Pixel schubsen, Farben schichten, Filme drehen, Mode entwerfen, Worte finden, mit Ideen Bewegung erzeugen und Menschen in ihre Räume der Kreation und der Kunst einladen.

Was kommt: Jahr drei beginnt. Das letzte Jahr nach aktuellem Stand. Die Nutzungsverträge enden am 31. August 2018. Ab dem 1. September noch 365 Tage. . die Zeit läuft rückwärts.
Die Aussicht auf einen Countdown, der bald eine höhere Zahl zeigt, ist gut. Die Verhandlungen laufen. Also feiern wir: zwei Jahre Rechenzentrum und den Start in Jahr drei von …noch vielen mehr.

Und egal in eine wie lange Laufzeit wird das Ding noch katalputieren, jetzt gibt es unendlich viel zu zeigen!

Deswegen seid herzlich willkommen: Wir öffnen alle Türen, die wir finden, bespielen die Ecken des Hauses innen und außen, nutzen Flächen und Wände und laden ein zu: Offenen Räumen, Hofmusik, Fassadenfotografie, Mosa-icken, Konkretem aus der Kreativwirtschaft und der Betrachtung von RechenzenTürmen und zur Stellung und vielleicht sogar zur Beantwortung von ein paar Zukunftsfragen.

Der Kosmos ist riesengroß. Es gibt viel zu entdecken:

PROGRAMM
FREITAG, 22. SEPTEMBER, AB 18.00 UHR

18 Uhr: Hof. Eröffnung mit Diskussion
„RZukunftsfragen“

Podiumsdiskussion im Hof mit Harald Kümmel, Leiter OB Büro der Landeshauptstadt Potsdam, mit Stefan Zaborowski, Leitung SPI Brandenburg, mit Sprecher*innenRat und Vorstand des FÜR e.V.

19 bis 22 Uhr: Open Doors / Überall
Offene Ateliers, Ausstellungen, Filmräume, Studioführung, Werkschau auf vier Etagen, in vielen Räumen

19 Uhr: Raum 243: Theaterlabor Hatschisi: „Bürokrator“
öffentliche Generalprobe. inklusive Performance rund um Verwaltende und Verwaltete

19 bis 21 Uhr: Tanz / 104/13: Offenes Breakdance-Training mit breakLife PDM und Tanzfilm *PLAHN*
*PLAHN*: Polina Borissova (LINKAA) und vier Tänzer der „Kidz mit Style“ sind sich in vier offenen Proben begegnet. Ausgestattet mit Loopstation, Kalimba und ihrer Stimme, schuf Polina dort verschieden Klangteppiche, auf denen Aboode, Hamid, Liam & Nick neue Bewegungswelten bereisten. Drehort: Kosmos im Rechenzentrum. Aufführung: Zimmer mit Fenster zum Hof.

21 Uhr: Hofmusik: Modern Classic mit Ceeys
Cello- Klavierhybrid trifft elektronische Instrumente aus der DDR-Ära.
www.ceeys.de

SAMSTAG, 23. SEPTEMBER, AB 16.00 UHR

16 bis 19 Uhr: Open Doors / überall
Offene Ateliers, Ausstellungen, Filmräume, Studioführung, Werkschau auf vier Etagen und in vielen Räumen

16 bis 18 Uhr: Workshop / 104/12: Widerstandkraft
Resilienzworkhop mit Ariane Füchtner.
Resilienz – Die psychische Widerstandkraft des Menschen. Kurzworkshop mit praktischen Übungen, Leitung: Ariane Füchtner; Trainerin, Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten bei ariane@fuechtner.com.

16 & 18 Uhr: Raum 243. Theaterlabor Hatschisi: „Bürokrator“
Premiere. inklusive Performance rund um Verwaltende und Verwalteteab

19 & 20 Uhr: Raum 243: „Don’t Cry, Work“ von FRITZ AHOI!

szenische Lesung mit Musik

ab 20.30 Uhr: Sound & Visuals / Dortustraße: „Tunnelblick“
Stefan Littmann und Jan Barahona Muñoz, Digitale Grafik trifft Soundscapes

21 Uhr: Hofmusik mit Alright Gandhi (Magic Pop) & Queen Sacrifice (Pathos Pop)
www.alright-gandhi.com, queensacrifice.bandcamp.com

ab 23.00 Uhr: Hofmusik mit  DJ Sofaqueen und DJ Phil Flash
SoulFunkFresh // Runde Plattenteller treffen quadratischen Hof treffen Tanzbeine
++++
Open Doors:
Wolfram Adolphi (377), Prinz Apfel (104/10), Beatrix Behrens (432), Julia Brömsel (134 b), Nadine Conrad (442), Fontane200 (236), Christian de la Motte (139), Filmtransfer Ida (375), Sken Art (387), von Kittel (127 g), Füchtner Kommunikation (134/1), Mathias Illing (411), Rita Lauckner(312), GPP Generationen Projekte Potsdam e.V. (110), Michael Lüder ( Bildwert Fotostudio)(134/4,5), Kathrin Ollroge (119), Stefan Pietryga(283), Patrizia Pietz (441), Verena Postweiler (311), Dominique Raack(482), Gunter Schöne (448), Katrin Seifert (108), Susanne Tank (438), Elena Ternovaja (336), Joos van den Dool (450), Visioninform (450),Internationaler Bund (334), Jeanne Finsterbusch (van Dijk) (480), Sascha Westphal (134 a), Simone Westphal (413), Art & Commerz Potsdam(385), Art Bar Potsdam (385), Kulturlobby PotsdamStadtmitte für AlleFrau Wolf  uvm.

+++
All around the clock – all around the block:
*„Kosmosa-icke – Das Eiselmosaik und ich“ Individuelle Positionen zu einem universellen Mosaik. Foyer
*„Liquid Flow“ Fotografie und Malerei von K.T. Blumberg und Malkin Posorski. Kosmos
*„Raum für Gedanken an der Fassade“ Porträts und Interviews von Kathrin Ollroge. Dortustraße
*„Kreativwirtschaft Konkret“– Ausstellung zur lokalen Kreativszene / Rechenzentrum in Zahlen
*„RechenzenTurm – Langfristige Nachbarschaft“  / Gestalte die Fusion aus Rechenzentrum und Turm der Garnisonkirche

Ort: Rechenzentrum